Frederick Broßart
Frederick Broßart
Kreissprecher & Social-Media-Beauftragter BSW Ostfriesland, Mitglied im Landesvorstand BSW Niedersachsen, Ratsherr der Stadt Emden.
Kandidat Stadtrat Emden
1. Welches Thema hat dich politisiert?
Mich hat vor allem die Frage von Krieg und Frieden politisiert. Ich kann nicht akzeptieren, dass Aufrüstung und immer neue Milliarden für Waffen plötzlich als alternativlos gelten, während gleichzeitig bei Renten, Pflege, Bildung und sozialer Sicherheit über Kürzungen gesprochen wird. Politik muss Konflikte verhindern und das Leben der Menschen verbessern. Für mich gehören deshalb Frieden und soziale Gerechtigkeit untrennbar zusammen.
2. Warum bist du beim BSW aktiv?
Ich bin beim BSW aktiv, weil mir in der deutschen Politik etwas gefehlt hat: eine politische Kraft, die soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Vernunft und eine konsequente Friedenspolitik miteinander verbindet. Ich möchte nicht nur darüber schimpfen, was falsch läuft, sondern selbst etwas verändern. Gerade vor Ort können wir zeigen, dass Politik wieder näher an den Menschen sein kann.
3. Was ist die größte Herausforderung in deiner Kommune?
Für mich ist die größte Herausforderung, dass die Menschen wieder spüren müssen, dass ihre Stadt auch für sie funktioniert. Gute Straßen und Schulen, eine verlässliche medizinische Versorgung, lebendige Stadtteile und eine Innenstadt, in der wieder etwas passiert. Kommunalpolitik muss sich um die Dinge kümmern, die die Menschen jeden Tag erleben. Nicht um Prestigeprojekte, sondern um einen Alltag, der funktioniert.
4. Wofür setzt du dich besonders ein?
Ich setze mich besonders für Frieden und soziale Sicherheit ein. Ich komme aus der Arbeitswelt und weiß, dass Wohlstand nicht in politischen Sonntagsreden entsteht, sondern durch Menschen, die jeden Tag arbeiten gehen. Diese Menschen dürfen nicht ständig die Rechnung für politische Fehlentscheidungen bezahlen. Gute Löhne, sichere Renten, bezahlbares Leben und eine starke öffentliche Daseinsvorsorge sind für mich genauso wichtig wie eine Außenpolitik, die auf Diplomatie statt Eskalation setzt.
5. Was macht das BSW aus deiner Sicht besonders?
Das BSW traut sich, Positionen zu vertreten, die im politischen Betrieb unbequem geworden sind. Wir sagen Nein zu immer weiterer Aufrüstung und Ja zur Diplomatie. Wir wollen einen starken Sozialstaat, aber gleichzeitig eine Wirtschaftspolitik, die Industrie und gute Arbeitsplätze in Deutschland erhält. Und wir müssen den Mut haben, Probleme offen anzusprechen, ohne Menschen sofort in irgendwelche Schubladen zu stecken. Für mich bedeutet BSW: soziale Vernunft, wirtschaftliche Vernunft und Frieden. Was mir außerdem am Herzen liegt Politik muss dort stattfinden, wo die Menschen sind: vor Ort, am Arbeitsplatz, auf der Straße und natürlich auch in den sozialen Medien. Gerade dort können wir Menschen erreichen, Diskussionen anstoßen und politische Themen verständlich machen. Aber für mich gehört beides zusammen: online präsent sein und gleichzeitig den direkten Kontakt zu den Menschen suchen. Politik darf nicht über ihre Köpfe hinweg gemacht werden. Ich möchte zuhören, erklären, diskutieren und Menschen wieder dafür begeistern, selbst etwas zu verändern. Denn Demokratie lebt nicht vom Zuschauen, sondern vom Mitmachen
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